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Eckhard Uhlenberg kritisiert die geplante Neuausrichtung des Denkmalschutzes

Der hiesige CDU-Landtagsabgeordnete Eckhard Uhlenberg kritisiert die von der rot-grünen Mehrheit im Düsseldorfer Landtag geplante Neuausrichtung bei der Förderung des Denkmalschutzes. In der jüngsten Debatte zu diesem Thema im Parlament bezog Eckhard Uhlenberg deutlich Stellung.

 Wenn der rot-grüne Gesetzentwurf in die Realität umgesetzt wird, haben Denkmalschützer künftig die Möglichkeit, Wohnungen und Grundstücke ohne Zustimmung der betroffenen Eigentümer zu betreten. „Die so vorgeschlagene Regelung schürt nach meinem Verständnis nur das Misstrauen zwischen Besitzern von Denkmälern und Denkmalbehörden“, unterstrich Uhlenberg bei seiner Rede im Plenum des Landtages.

Kritisch setzte sich Uhlenberg auch mit den geplanten Kürzungen der finanziellen Mittel für den Denkmalschutz auseinander. Ausdrücklich bezog er sich dabei auf ein Schreiben des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises, Dieter Tometten. Allein im Kirchenkreis Soest befänden sich 40 Baudenkmäler, die bei Wegfall der Landesmittel „früher oder später dem Verfall preisgegeben“ seien. Und der Landeskonservator für Westfalen-Lippe beschreibe die Situation so, dass Denkmäler, die unrentabel seien, keine Überlebenschance hätten. Den zuständigen Städtebauminister Groscheck fragte Uhlenberg deshalb: „Herr Minister, wollen sie das wirklich?“. Eine Antwort des Ministers steht noch aus.

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