• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Eckhard Uhlenberg besuchte zwei sehr unterschiedliche Schulen in Wermelskirchen

Foto: Mit der Leiterin der städtischen Realschule Wermelskirchen, Birgit Sköries.

Über „den schönsten Landtag Deutschlands“ sprach Vizepräsident Eckhard Uhlenberg mit Schülern in einer ganz und gar nicht schönen Schule. Die Städtische Realschule Wermelskirchen kämpft mit einer PCB-Belastung. Angesichts eines notwendigen Auszugs aus dem Gebäude wird seit längerer Zeit schon nichts mehr in das bestehende Schulgelände investiert. Dafür ging es anschließend in die schönste Schule, die Pestalozzischule.

Natürlich beschäftigte die PCB-Problematik auch die Schüler in besonderer Weise. So fragte Florian aus der 7d: "Welche Auswirkungen hat es auf die Steuern, wenn alle PCB-Schulen saniert werden müssen?" Und mehrere Jugendliche wollten wissen: "Was wird jetzt aus uns und unseren Lehrern?" Aber die Schüler interessierten sich auch in besonderer Weise für den Beruf von Eckhard Uhlenberg. Hier ein paar Fragen und die Antworten: Nils, 8b: "Gibt es Themen, die Sie ungern behandeln?" Eckhard Uhlenberg: "Nein, wenn ich mich in einem Thema nicht gut auskenne, muss ich mich schlau machen." Julie, 5b: "Sind Sie stolz, dass Sie Präsident sind?" Eckhard Uhlenberg: "Ich bin schon stolz, dass mich die anderen erst zum Präsidenten und dann zum Vizepräsidenten gewählt haben." Jaqueline, 8c: "Wieso versprechen Politiker Sachen, die sie nicht halten können?" Eckhard Uhlenberg: "Wenn man etwas verspricht, was man nicht halten kann, merken die Wähler sich das und dann stürzt eine Partei bei der nächsten Wahl ab. Als ich noch nicht im Landtag war habe ich mal versprochen, dass ein Bach ausgebaut wird, weil ich mich auf die Fachleute verlassen habe. Das hat dann aber acht Jahre gedauert und ich musste es immer wieder begründen, warum das so lange dauert." Nils, 10b: "Gibt es eine Parteimeinung, die vorgeschrieben wird?" Eckhard Uhlenberg: "Nein, es gibt Parteitage, auf denen diskutiert wird. Schön ist es, wenn man eine lebendige Partei hat. Es ist schon einmal vorgekommen, dass ich nicht einverstanden war mit der Meinung meiner Fraktion. Da hab ich mich an der Abstimmung nicht beteiligt." Jeweils die Klassensprecher/innen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 waren in die Mensa gekommen, um Eckhard Uhlenberg zu befragen und anschließend ihren Klassenkameraden davon zu berichten. Beim anschließenden Gespräch mit Bürgermeister Eric Weik sprach Eckhard Uhlenberg dann die Sorgen der Schüler in Bezug auf die PCB- Belastung an. Der Bürgermeister sagte zu, dass im ersten Schritt noch in diesem Jahr die Turnhalle abgerissen werde und an dieser Stelle ein provisorisches Schuldorf erreichtet werde. In einem zweiten Schritt würden dann alle alten Gebäude abgerissen. Ab nächsten Sommer würde kein Schüler mehr in den betroffenen Gebäudeteilen unterrichtet. Zusätzlich sei natürlich jetzt noch die Debatte über die Zukunft der Schullandschaft (Stichwort: Sekundarschule) zu führen, denn beide Probleme müssten gemeinsam gelöst werden. Im Anschluss an das nun wahrlich nicht schöne Schulgebäude der Realschule zeigte der Bürgermeister dem Landtagsvizepräsidenten dann die schönste Schule seiner Stadt: Die Pestalozzi-Schule, eine Förderschule, deren Träger (Stadt und Kreis) gemeinsam 12 Millionen Euro investiert haben. Eine tolle Atmosphäre, eine tolle Ausstattung und engagierte Lehrer und Eltern prägen das Bild dieser Schule, die sich zu einem Kompetenzzentrum entwickelt hat und nun auch alle Schulen im Norden des Rheinisch-Bergischen Kreises zum Thema Inklusion berät.


Bild und Foto: Quelle Landtag NRW

© ECKHARD UHLENBERG 2017 Erstellt mit dem CDU-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND