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Vizepräsident Eckhard Uhlenberg besuchte Kinderheilstätte

Schulleiter Norbert Heßling war 2011 beim Weltkindertag im Landtag zu Gast gewesen. Dort hörte er, dass das Landtagspräsidium auch durch ganz NRW reist, um die Schulpraxis vor Ort kennen zu lernen. Seiner unmittelbar anschließend erfolgten schriftlichen Einladung nach Nordkirchen konnte Vizepräsident Eckhard Uhlenberg jetzt nachkommen.

Die Maximilian-Kolbe-Schule ist Teil einer Kinderheilstätte. In dieser großen Einrichtung der Behindertenhilfe lernen und leben Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Schule, Wohnheim, heilpädagogische Kindertagesstätte sowie Frühförder- und Beratungsstelle liegen mitten im Zentrum von Nordkirchen. "Die Kinderheilstätte integriert sich problemlos in die Gemeinde, sie nimmt auch beispielsweise an den Karnevalsfesten und Volksläufen teil", erklärte Landtagsabgeordneter Werner Jostmeier, der den Besuch des Vizepräsidenten begleitete.

Im Gespräch mit dem Schülerrat erfuhr Eckhard Uhlenberg, dass in der Maxi-Schule das einzelne Kind im Mittelpunkt steht und individuell gefördert wird. Im Gegenzug erfuhren die Jugendlichen allerlei über den Landtag. Ihre Fragen an den Vizepräsidenten offenbarten mehr Wissen über das parlamentarische System als die Lehrer ihnen zugetraut hatten. "Gibt es noch die Linken im Landtag?", wollten sie beispielsweise wissen oder "Warum darf man erst mit 18 wählen?". Auch die Fragen, die bei keinen Schulbesuch fehlen (nämlich nach dem Verdienst, dem Chauffeur und Streitereien untereinander)  wurden gestellt.

Nach dem Besuch einer Klasse mit schwerstbehinderten Schülern ging es in dem anschließenden Gespräch mit Dietmar Bergmann (Bürgermeister), Nora Jürgens (Schulpflegschaftsvorsitzende), Elisabeth Littka (stellv. Schulpflegschaftsvorsitzende), Andreas Wachtel (Geschäftsführer Kinderheilstätte), Thomas Pliquett (kaufmännischer Leiter der Kinderheilstätte), sowie Lehrerinnen und Schulleiterin um das Thema Inklusion. "Bei diesem Thema dürfen wir nichts überstürzen", sagt Eckhard Uhlenberg. "So etwas muss reifen. Ich sehe aber, dass Nordkirchen ein Alleinstellungsmerkmal hat. Eine solche Verzahnung von Einrichtungen für behinderte und nicht behinderte Kinder wie hier habe ich noch nicht gesehen."

(Text und Foto: Landtag NRW/ Dietsch)

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