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Eckhard Uhlenberg: Die zentrale Frage bleibt: „Woher stammen die Kügelchen?“

Solange die Herkunft der rätselhaften Mikro-Kügelchen nicht abschließend geklärt ist, bleiben in der Bevölkerung Fragen und verständlicherweise Sorgen", ziehen Eckhard Uhlenberg, Landtagsabgeordneter für den westlichen Kreis Soest, und Rainer Deppe, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, ihr Zwischenfazit nach der Sitzung des Landtagsumweltausschusses am gestrigen Mittwoch. Um für die nötige Auskunft zu sorgen, hatte die CDU-Landtagsfraktion auf Bitten von Uhlenberg einen Ausschussbericht von Umweltminister Johannes Remmel eingefordert.

In der Sitzung erklärte Remmel, von den Kügelchen gehe keine Gefahr für Menschen und die Umwelt aus. Es handele sich auf jeden Fall nicht um sogenannte PAC-Kügelchen (eine Verarbeitungsform für radioaktive Kernbrennstoffe) und auch nicht um Absorberelemente aus dem Reaktorbetrieb. Die Herkunft sei vermutlich industrieller Art. Über den genauen Ursprung lägen der Landesregierung allerdings keine Erkenntnisse vor. „Es war gut, dass dies nun auf der Tagesordnung stand. Wir haben ein weiteres Stück Klarheit erhalten und befinden uns auf einem guten Weg den Vorfall restlos aufzuklären", erklärt Uhlenberg.

Unverständlich ist für Uhlenberg und Deppe die Kritik von SPD-Fraktionschef Römer. Der Castrop-Rauxeler, der im Kreis Soest seinen Wahlkreis hat, warf Uhlenberg vor Ängste zu schüren, weil dieser um Aufklärung im Umweltausschuss gebeten hatte. „Die Sorgen und Nöte der Menschen in meinem Wahlkreis nehme ich sehr ernst, gerade wenn es sich um eine mögliche Strahlenbelastung handelt", erwidert Uhlenberg die Kritik. „Die Menschen erwarten Transparenz. Sie wollen wissen, ob die Landesregierung ausschließen kann, dass die Emissionsquelle für die Kügelchen im Zusammenhang mit dem THTR steht? Und sie wollen wissen, woher die Kügelchen stammen", stimmt Deppe seinem Landtagskollegen zu.

Trotz des umfangreichen Berichts des Umweltministers und dem konstruktiven Dialog, besteht für die Christdemokraten immer noch Auskunftsbedarf. Daher hat Deppe zusätzlich 10 Fragen erarbeitet, die allesamt versuchen, weiter Licht in das Rätsel um die Herkunft zu bringen. Umweltminister Remmel sagte noch in der Sitzung zu, diese schriftlich zu beantworten. „Wir sind sicher: Sobald die Herkunft und Ungefährlichkeit zweifelsfrei und nachvollziehbar geklärt ist, wird die Unruhe in der Bevölkerung sofort nachlassen. Auf diese Information haben die Menschen einen Anspruch und wir werden ihnen helfen, diese Transparenz gegenüber der Landesregierung durchzusetzen", erklärt der umweltpolitische Sprecher abschließend.

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